Batterie bei Frost unter Hochspannung

BatterieDie Batterie – ganz oben auf der Pannenliste.

Der ADAC-Pannenhelfer musste im vergangenen Jahr über 700.000 mal wegen einer defekten Batterie Autofahrer wieder auf die Sprünge helfen. Viele Liegenbleiber ließen sich vermeiden, wenn den Energiespendern mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden würde.

Batterie prüfen.

Das erledigt Ihre Werkstatt, denn nur die Fachwerkstatt hat spezielle Messgeräte, die den Lade- und Säurezustand überprüfen können und gegebenenfalls die Akkus gleich aufladen. Ist sie schon 4 Jahre oder sogar älter oder wurde sie schon öfter tiefenentladen, steht ein Neukauf an. Sogenannte „Batteriewächter“ schützen vor einer gefährlichen Tiefenentladung und einer Unter- oder Überspannung. Sie können am Zigarettenanzünder angeschlossen werden.

Batterie warten.

Angeblich ist Sie doch wartungsfrei oder? Grundsätzlich schon, aber reinigen und schmieren sollte man sie dennoch sagen die Kfz-Profis. Einmal im Jahr sollte deshalb jeder Autobesitzer den Energiespeicher besondere Aufmerksamkeit schenken. Schmutz, Staub und Korrosionsspuren von Gehäuse, Polen und Klemmen entfernen und die Pole mit Fett einschmieren. Dann leisten die Akkus wieder volle Power und Kriechströme haben keine Chance.

Batterie Starthilfe geben.

Hier ist wichtig, dass die Batterie des „Spenderautos“ die selbe Spannung besitzt, wie die des „Pannenautos“. Außerdem dürfen beide nicht beschädigt sein. Die Zündungen müssen an beiden Fahrzeugen ausgeschaltet sein. Dann werden die Pluspole mit den roten Starthilfekabel verbunden. Das schwarze Kabel gehört an den Minuspol der Spenderbatterie und das Kabelende an den Motorblock des Pannenautos. Jetzt kann das Spenderauto gestartet werden und im Anschluß die Zündung und einen elektrischen Verbraucher anschalten. Dann die Kabel in umgekehrter Reihenfolge entfernen. Hier finden Sie ein kurzes Anleitungsvideo dazu.

Batterie laden.

Wenn das Auto nicht mehr anspringt oder der Anlasser rödelt dann muss die Batterie geladen werden. Leider ist dies in den wenigsten Fällen möglich, da der Autobesitzer meist kein Ladegerät Zuhause hat. Ein Kauf lohnt sich jedoch meistens nicht. Ihre Fachwerkstat hilft Ihnen aber in solchen Fällen gerne weiter.
ACHTUNG: In Autos mit Start-Stopp-Automatik funktionieren nicht alle Ladegeräte.

Batterie schonen.

Jetzt im Winter wenn es draußen frostig kalt ist leiden die Akkus besonders. Strom für Gebläse, Sitzheizung, heizbare Scheiben, Radio usw. wird verbraucht. Dabei stehen bei minus zehn Grad sowieso nur maximal 65 Prozent der Leistung zur Verfügung. Deshalb ist es besser jetzt auf „Sparflamme“ zu schalten und besonders auf Kurzstrecken zusätzliche Verbraucher erst gar nicht laufen zu lassen.

Batterie kaufen.

Am besten in Ihrer Fachwerkstatt. Dort sind Sie immer gut beraten. Außerdem wird die neue Batterie auch gleich eingebaut und Sie laufen nicht der Gefahr eine falsche zu kaufen.

Batterie entsorgen.

Die Akkus enthalten Schwermetalle und andere Giftstoffe. Sie gehören somit keineswegs in den Hausmüll. Wer seit 2009 eine neue in der Werkstatt kauft gibt seine alte i.d.R. zurück. Ansonsten muss ein Pfand in Höhe von 7,50 Euro entrichtet werden. Das Pfand bekommt der Besitzer zurück, wenn er später die Altbatterie wieder dort entsorgt. Als Beweis gilt der Kaufbeleg. Neben Werkstätten nehmen auch Schrotthändler, Recyclinghöfe und Schadstoffsammelstellen die Altbatterie entgegen. So ist gesichert, dass die Akkus umweltgerecht entsorgt werden.

 

 

 

Stoßdämpfer, schleichende Sicherheit!

StoßdämpferStoßdämpfer halten das Rad auf der Straße. Sie sind wichtiger Bestandteil des gesamten Fahrwerks eines Autos. Sie reduzieren die Folgen der Karosseriebewegungen und sichern die Bodenhaftung auf der Straße.

Was passiert wenn die Stoßdämpfer defekt sind?

Wenn Stoßdämpfer defekt sind, verlieren die Reifen zunehmend den Kontakt zur Straße. Das bedeutet gleichzeitig, dass die Bremsen ihre volle Wirkung nicht entfalten können und es schwieriger wird das Fahrzeug zu kontrollieren. Je größer der Verschleiß Ihrer Dämpfer ist, desto länger ist der Bremsweg Ihres Fahrzeugs. Bei 50 km/h verlängert nur ein defekter Dämpfer Ihren Bremsweg bereits um 2,6 m! Defekte Stoßdämpfer erhöhen das Risiko eines Kontrollverlustes, Schleuderns oder von Aquaplaning.
FAZIT: Die Stoßdämpfer sind genauso wichtig für Ihre Sicherheit wie z.B. Bremsen und Reifen!

Stoßdämpfer altern schleichend.

Das große Problem von Dämpfern ist, dass sie schleichend altern ohne das man dies bemerkt. Der Fahrer gewöhnt sich allmählich an das verschlechterte Fahrverhalten und empfindet es als nicht störend.

Dichtungen verschleißen, Federn ermüden.

Stoßdämpfer bestehen aus einem ölgefüllten Rohr, in dem sich ein Kolben entsprechend Auf und Ab der Räder bewegt und das Öl dabei in kleine Ventile presst. Doch das Öl im Dämpfer verbraucht sich mit der Zeit. Es schmiert die Kolbenstange, die an einem Ende herausschaut, wobei stets geringste Mengen verlorengehen. Doch über die Jahre summiert sich der Verlust und im Inneren verschleißen die Dichtungen und kleine Federn in den Ventilen werden mit der Zeit müde.

Wie merke ich, dass die Dämpfer defekt sind?

Folgende Symptome könnten auf defekte Dämpfer hinweisen:

  • ungleichmäßiger Reifenverschleiß
  • schwammiges Fahrverhalten
  • starkes Abtauchen der Front bei kräftigen Bremsen
  • Poltergeräusche, trotz Überprüfung der Achsgelenke

Ein Test auf dem Prüfstand in Ihrem Kfz-Meisterbetrieb gibt dann Gewissheit über den tatsächlichen Zustand. Die Hersteller empfehlen die Erneuerung nach ca. 80.000 – 100.000 Kilometern. Es wird daher dringend empfohlen die Dämpfer alle 20.000 km überprüfen zu lassen.
Es ist notwendig für Ihre Sicherheit!

Stoßdämpfer helfen beim Werterhalt Ihres Autos!

Zu guter Letzt, erhalten gut funktionierende Stoßdämpfer den Wert Ihres Autos. Wenn Dämpfer nicht mehr richtig funktionieren, erhöht sich der Verschleiß des gesamten Fahrwerksystems und anderer Fahrzeugbauteile des Fahrzeugs, wie z.B. des Getriebes. Das gefährdet nicht nur Ihre Sicherheit sondern hat auch erhebliche Auswirkungen auf Ihr Familenbudget.

Benutzen Sie Ihr Smartphone bei der Autofahrt?

Smartphone-Tipperei erhöht das Unfallrisiko deutlich.Smartphone

Immer mehr Autofahrer sind mit Ihrem Smartphone durch Lesen und Tippen abgelenkt und erhöhen dadurch das Unfallrisiko auf der Straße erheblich. Die Technische Universität Braunschweig hat dies an 12.000 Autos getestet. Dabei wurden vorbeifahrende Autos von Verkehrspsychologen beobachtet. Von insgesamt 12.000 Fahrzeugen sind bei 540 Fahrzeugen (das entspricht 4,5%) die Fahrer durch Hantieren mit dem Smartphone abgelenkt gewesen, so die Psychologen.

Gestiegene Anzahl an Smartphones.

Die Anzahl der Smartphones ist in den letzten Jahren enorm angestiegen. „Normale Handys“ gibt es fast nicht mehr. Fast jeder kann mittlerweile mit seinem Smartphone im Internet surfen oder besitzt das Nachrichtenschreibprogramm „Whatsapp“. Da kann es schon mal passieren, dass man während der Fahrt eine Nachricht erhält und man kurz einen Blick darauf werfen muss oder dass man schnell eine Information im Internet „googeln“ muss. Die Verlockung ist groß und dauert ja schließlich auch nicht lange. Doch auch nur eine kleine Ablenkung im Straßenverkehr kann verherende Folgen haben. Den meisten Fahrern scheint jedoch nicht klar zu sein, wie gefährlich gerade das Tippen am Handy während der Fahrt ist.

Smartphone ist Hauptunfallursache.

Das Schreiben einer SMS oder Whatsapp am Steuer erhöht das Unfallrisiko laut Studien um das Sechs- bis Zwölffache. Dabei ist Deutschland ganz vorne mit dabei. Auch andere Länder wie z.B. die USA oder Österreich nennen mittlerweile das Smartphone als Hauptunfallursache. Gerade jüngere Leute sind davon betroffen. Der ADAC schätzt dass in Deutschland jeder zehnte Unfall auf unzulässige Handynutzung zurückzuführen ist.

Bußgeld für Smartphone-Nutzung.

Laut Straßenverkehrsordnung dürfen Smartphones während der Fahrt nicht benutzt werden. Es sei denn, Sie werden über eine Freisprecheinrichtung im Fahrzeug bedient. Verstöße von Autofahrern werden mit 60 Euro Bußgeld und einem Punkt beim Kraftfahrt-Bundesamt geahndet. Was viele nicht wissen: auch für Radfahrer fällt ein Bußgeld in Höhe von 25 Euro für die Benutzung des Handys beim Radeln an!

Tipp: Am besten ist, Sie schalten Ihr Smartphone während der Autofahrt auf lautlos und lassen es in der Tasche oder im Handschuhfach. Somit werden Sie nicht unnötig dazu verleitet Ihr Handy zu benutzen. Denn nichts kann so wichtig sein, als Ihre eigene Sicherheit.

EU-Fahrzeuge – was steckt dahinter?

EU-FahrzeugeImmer öfters liest man von EU-Fahrzeuge. Jedoch wissen viele nicht genau,
was dahinter steckt und welche Vorteile der Kauf eines EU-Fahrzeugs mit sich bringt.
Auch wir bieten seit geraumer Zeit immer mehr EU-Fahrzeuge an, weil die Nachfrage nach solchen Autos immer größer wird.

Was sind EU-Fahrzeuge?

EU-Fahrzeuge wurden für das jeweilige EU-Land (nicht Deutschland) produziert.
Gehen wir vom Beispiel Volkswagen aus. Das VW-Modell wurde in Deutschland hergestellt. Es kommt also vom selben Produktionsband wie ein deutscher Volkswagen. Aber dieses Modell wurde von Anfang an für den Markt im jeweiligen
EU-Land. Da aber nicht alle Fahrzeuge im eigenen Land, z.B. Tschechien abgesetzt werden können, werden auch Fahrzeuge, die eigentlich für den dortigen Kfz-Markt vorgesehen waren nach Deutschland verkauft. Man nennt Sie dann EU-Fahrzeuge.

Gibt es Unterschiede zu deutschen Modellen?

Eigentlich nicht wirklich. Die Qualität ist die gleiche, da EU-Fahrzeuge vom selben Werk bzw. Band kommen. Die Serienausstattung kann jedoch anders sein als beim deutschen Modell. Auch unterscheiden sich einzelne Ausstattungspakete von einander. Jedes EU-Land hat einfach andere Schwerpunkte bezüglich der Ausstattung. So braucht man z.B. in Spanien nicht unbedingt eine Sitzheizung, in Deutschland jedoch schon. Um hier nicht nach dem Kauf enttäuscht zu sein, muss man sich einfach im Vorfeld überlegen, welche Ausstattung man sich wünscht und auf welche man verzichten kann. Wir empfehlen jedoch die Ausstattung bei dem in Frage kommenden Modell zu überprüfen.

Warum lohnt sich der Kauf eines EU-Fahrzeugs?

Der größte Pluspunkt ist wohl der Preisunterschied. EU-Fahrzeuge werden oft bis zu 35% unter deutschen Listenneupreis angeboten. Wie geht das eigentlich?
In den einzelnen EU-Ländern werden Fahrzeuge mit unterschiedlichen Preisen und unterschiedlichen Steuern angeboten. In Deutschland sind die Fahrzeugpreise bekanntlich besonders hoch. Preisunterschiede schwanken aber von Modell zu Modell. Da die Händler nicht alle produzierten Fahrzeuge im eigenen Land absetzen können fallen die Preise.

Wie ist es mit der Garantie?

Die Garantie der jeweiligen Hersteller gilt europaweit. Kauft man beispielsweise ein
EU-Fahrzeug aus Tschechien muss man nicht zu einem tschechischen Händler wenn ein Problem auftaucht. Auch ein deutscher Marken-Vertragspartner kann und darf Mängel beseitigen. Positiv hervorzuheben ist auch, dass EU-Fahrzeuge oft  Garantielaufzeiten bis zu 5 Jahre haben. Auch hier sollte man sich im Vorfeld informieren.

EU-FahrzeugeNa, auf den Geschmack gekommen? Dann besuchen Sie uns doch einmal.
Bei uns finden Sie nicht nur eine große Auswahl an EU-Fahrzeugen, sondern Sie können sich vor Ort alle angebotenen Fahrzeuge ansehen und probe fahren. 

Alle EU-Fahrzeuge, die wir in den Fahrzeugbörsen oder auf unserer Website anbieten, haben wir auch auf Lager und sind sofort verfügbar.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

20 Prozent Kraftstoff sparen im Urlaub!

Kraftstoff sparen im Urlaub.Kraftstoff sparen

Schön langsam aber sicher sind die Urlaubsplanungen abgeschlossen und die Vorfreude steigt. Es dauert nicht mehr lange, dann brechen die meisten von uns mit Kind und Kegel in den gemeinsamen Jahresurlaub auf. So ein Familienurlaub mit der 5-köpfigen Familie kann aber ganz schön ins Geld gehen. Bei der Fahrt mit den eigenen Pkw kann man aber schon mal bis zu 20 Prozent Kraftstoff sparen, wenn man dabei einige Dinge beachtet.

Niedrige Drehzahlen.

Schnell beschleunigen und möglichst rasch die Gänge hochschalten und dann mit niedrigen Drehzahlen die gewählte Geschwindigkeit beibehalten. Selbst im Stadtverkehr bewegen Sie sich im 5. Gang noch gut fort. Schalten Sie erst dann zurück wenn der Motor zum ruckeln anfängt oder kein Gas mehr annimmt.

Lange Strecken sind besser als Kurze.

Wenn der Motor kalt ist, braucht das Auto am meisten Kraftstoff. Der Benzinmotor braucht um rund zu laufen ein Gemisch mit deutlich höherem Kraftstoffanteil. Die Folge können jedoch hochgerechnet bis zu 30 Liter Verbrauch je 100 Kilometer sein. Kurzstrecken rechnen sich daher also nicht. Hier lohnt es sich aufs Fahrrad umzusteigen oder mehrere Einzelstrecken mit einander zu verbinden.

Vorausschauend fahren.

Mit jeden Bremsmanöver vergeudet der Motor Energie. Deshalb sollte man so lange wie möglich die Motorbremswirkung nutzen. Bei einer roten Ampel den Pkw am besten langsam Heranrollen lassen. Nehmen Sie dabei nicht den Gang heraus. Denn die meisten Autos haben eine Schubabschaltung, welche die Kraftstoffzufuhr in dieser Situation abschaltet. Auch die Start-Stopp-Funktion, die mittlerweile neuere Pkw besitzen hilft Ihnen beim Kraftstoff sparen. Sollte Ihr Fahrzeug noch nicht mit dieser Technik ausgerüstet sein, können sie trotzdem Kraftstoff sparen, indem Sie im Leerlauf den Motor abstellen (bei Wartezeiten von mehr als 20 Sekunden).

Verbraucher ausschalten.

Viele eingeschaltete Verbraucher kosten Sprit. Das eingeschaltete Radio z.B. nimmt Ihnen 20 Watt, die Lüftung sogar 170 Watt. Auch die heizbare Heckscheibe zieht 185 Watt. Das Auto muss mehr Strom produzieren und benötigt hierfür mehr Energie in Form von Kraftstoff.
WICHTIG: Sparen Sie nie an der Sicherheit, z.B. Beleuchtung!

Gewicht reduzieren.

Alle Utensilien die Sie im Urlaub nicht wirklich benötigen sollten zu Hause bleiben. Denn hier gilt das „Weniger ist mehr“-Prinzip. Weniger Gewicht im Fahrzeug bedeutet gleichzeitig mehr Kraftstoff sparen. Also am besten alles raus, was Sie nicht brauchen. 100 Kilo Zusatzlast ergeben rund 0,3 Liter Mehrverbrauch. Auch Dachträger, Dachboxen, Fahrradständer erhöhen den Verbrauch.

Richtiger Luftdruck.

Ein entscheidender Punkt ist auch der richtige Luftdruck. Haben Sie zu wenig Luft in den Reifen, erhöht sich der Kraftstoffverbrauch. Schon 0,2 bar zu wenig erhöhen den Rollwiderstand und verursachen somit, dass Sie weniger Kraftstoff sparen als mit optimalen Luftdruck. Der Luftdruck sollte regelmäßig überprüft werden. Der Aufkleber im Tankdeckel verrät Ihnen, welcher Luftdruck für Ihr Fahrzeug der Richtige ist. Ist Ihr Fahrzeug für die Fahrt in den Urlaub schwer beladen, wird empfohlen den Reifenluftdruck um max. 0,2 bar zu erhöhen. Das hilft zusätzlich Kraftstoff zu sparen.

Wenn Sie diese Kleinigkeiten beherzigen, können Sie ganz leicht bei der Fahrt in den Urlaub Kraftstoff sparen und haben somit mehr Taschengeld für den eigentlichen Urlaub über. Wir wünschen Ihnen erholsame Ferien!

 

 

 

 

Ist Ihr Auto schon fit für das Frühjahr?

FrühjahrDas Frühjahr lässt nicht mehr lange auf sich warten.

Erst diese Woche hatten wir nochmal einen kurzen Wintereinbruch. Wer da schon mit Sommerreifen unterwegs war, hatte schweres Spiel. Aber der das Frühjahr lässt nicht mehr lange auf sich warten. Dann wird es auch Zeit Ihr Auto fit für das Frühjahr zu machen. Wir verraten Ihnen, was Ihrem Fahrzeug jetzt gut tut.

Der Dreck muss weg.

Frost und Feuchtigkeit haben Ihre Spuren hinterlassen. Deshalb gehört sich zuerst das Auto einmal gründlich gewaschen. Salz, Split und Lauge müssen runter.
Auch Flugrost ist am Lack zu finden. Wer es perfekt machen möchte, sollte sein
Auto professionell von einem Fahrzeugaufbereiter oder Werkstatt polieren lassen.
Außerdem gehört auch ein Frühjahrscheck mit zum Pflegeprogramm.
Hier werden alle Flüssigkeitsstände wie z.B. Motoröl, Kühlwasser, Scheibenreiniger so wie der Reifenzustand von Sommer- und Winterreifen überprüft.

Boxenstopp an der Tankstelle.

Die Tankstelle bietet sich an, um den Luftdruck der Räder in wiederkehrenden Abständen zu überprüfen. Auch haben viele Tankstellen eine Waschanlage mit dabei. Es schadet nie, gerade im Frühjahr das volle Waschprogramm mit
Vor-, Haupt- und Unterbodenwäsche sowie Konservierung mit Wachs Ihrem Fahrzeug zu gönnen. Für hartnäckigen Schmutz und Salz, besonders in den Radkästen ist der Hochdruckreiniger bestens geeignet.

Rundumgang um das Auto.

Ein kleiner Rundumgang um das Auto offenbart viele kleinere Mängel wie z.B. Lackbeschädigungen, Kratzer oder Glasschäden an der Windschutzscheibe.
Auch die Beleuchtungsanlage sollte auf Funktion überprüft werden, denn der
Licht-Test ist ja schon wieder ein halbes Jahr her. Am besten gleich die festgestellten Mängel auf einer Liste für die Werkstatt notieren.

Letztendlich Ihre Fachwerkstatt.

Wir als Ihre Kfz-Fachwerkstatt bieten für sie einen kostenlosen Frühjahrscheck an. Entweder arbeiten wir Ihre Mängelliste Punkt für Punkt ab oder wir prüfen alle
fahrzeugrelevanten Bauteile. Beleuchtung, Wischerblätter, Reifen, Dichtigkeit von
Motor und Getriebe, Zustand von Abgasanlage, Bremsbeläge, Flüssigkeiten und Vieles
mehr. So können eventuelle Schäden und Reparaturen frühzeitig vermieden werden. Abschließend werden noch die Sommerräder aufgezogen. Perfekt gerüstet für das Frühjahr – so steht einer Tour nichts mehr im Weg.

5 Hinweise für die kalte Jahreszeit – Teil II

Hinein in die kalte Jahreszeit.

kalte Jahreszeit

Bildquelle: www.pixabay.de

Im letzten Beitrag haben wir Ihnen ja bereits schon 5 Tipps für die kalte Jahreszeit mit auf dem Weg gegeben. Wir hoffen Sie konnten diese schon in die Tat umsetzen außer Tipp Nr. 5 – denn noch ist es ja noch nicht soweit! 🙂 Im heutigen Beitrag geben wir Ihnen 5 nützliche Hinweise, von denen man einfach mal gehört haben sollte.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

  1. Streufahrzeuge haben Sonderrechte!

    Räum- und Streufahrzeuge dürfen in der kalten Jahreszeit laut § 35 Abs. 6 der Straßenverkehrsordnung dort fahren, wo es ihr Einsatz erfordert, sogar in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung oder auf Gehwegen. Kommen Streufahrzeuge von hinten, lassen Sie sie bitte passieren. Außerdem sollten Sie Streufahrzeuge nicht überholen. Bei Stau auf Autobahnen müssen Sie eine Gasse freihalten.

  2. Temperaturgrenze bei Klimaanlage!

    Die Klimaanlage im Auto zieht zwar äußerst effektiv Feuchtigkeit aus der Luft, aber schaltet bei ca. 5 Grad plus ab, damit sie nicht vereist.

  3. Wer zahlt den Schaden bei einer Dachlawine?

    Fällt eine Dachlawine aufs Fahrzeug, haftet meistens der Autofahrer. Der Hausbesitzer haftet nur, wenn die Verkehrssicherungspflicht verletzt wurde. Diese Pflicht hängt aber von der Region ab in der man wohnt. Bei uns zu Lande werden grundsätzlich keine Schneefanggitter verlangt. Nur in Regionen mit viel Schneefall müssen Hausbesitzer welche haben. Keiner ist jedoch dazu verpflichtet, aufs Hausdach zu steigen und den Schnee abzuräumen.

  4. Parkausweis nicht lesbar bei verschneiten Scheiben!

    Bei starkem Schneefall ist das Auto ratzfatz eingeschneit. Wenn Sie einen Parkausweis hinter der Frontscheibe darin liegen haben und dieser nicht mehr lesbar ist, dürfen Sie deswegen kein Knöllchen bekommen. Sie sind nicht dazu verpflichtet, die Scheiben ihres parkenden Fahrzeugs schneefrei zu halten. Parkwächter haben hier keine Chance!

  5. Eingeschneite Verkehrsschilder!

    Wenn Verkehrsschilder wegen einer Schneehaube nicht mehr zu lesen sind, dann kann auch nicht erwartet werden, dass man diese erkennt. Schilder mit charakteristischen Formen wie z.B. ein „Stoppschild“ oder „Vorfahrt Achten Schild“ sollten von jeden Verkehrsteilnehmer erkannt werden, auch mit Schneehaube. Als Ortskundiger sollten Sie darüber hinaus die Verkehrszeichen in Ihrer Gegend kennen.

Wir hoffen, Sie konnten mit unseren Tipps für die kalte Jahreszeit noch ein bisschen was Neues erfahren und wünschen Ihnen ein sicheres Hineinkommen in die kalte Jahreszeit und durch den Winter!

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen natürlich jederzeit zur Verfügung!

 

5 Tipps für die kalte Jahreszeit – Teil I

Hinein in die kalte Jahreszeit.Kalte Jahreszeit

Die kalte Jahreszeit hat uns wieder – oder wir sie 🙂
Wie schön heiß war doch heuer der Sommer! Nichts desto trotz sollten wir entspannt bleiben und uns auf den Winter freuen. Denn jede Jahreszeit hat auch seine schönen Seiten. Damit Sie als Autofahrer sicher durch die kalte Jahreszeit kommen, geben wir Ihnen hier 5 Tipps, die Ihnen bestimmt weiterhelfen.

  1. Winterreifen – Pflicht oder Kür?

    Generell besteht keine Winterreifen-Pflicht bei uns. Die Pflicht besteht nur dann, wenn wirklich Schnee oder Glatteis auf der Straße ist und man tatsächlich fährt. Ein Verstoß kostet 60,-€ Geldbuße und einen Punkt in Flensburg. Wenn Sie dann noch einen Unfall bei winterlichen Verhältnissen verursachen, kann Sie Ihre Kfz-Versicherung in Regress nehmen.

  2. Mehr Profil – mehr Grip – mehr Sicherheit!

    Bei den Winterreifen sollte mind. noch eine Profiltiefe von 4 Millimetern vorhanden sein. Auch wenn der Gesetzgeber nur 1.6 Millimeter Mindestprofiltiefe vorschreibt ist das definitv zu wenig für den Winter.

  3. Scheiben kratzen!

    In Dunkelheit und Kälte die Scheiben kratzen kann sehr lästig sein. Doch es müssen alle Scheiben inklusive der Außenspiegel freigeschabt werden.
    Auch Blinker, Scheinwerfer und Lichter müssen vom Schnee frei sein. Schnee auf Dach oder Motorhaube kann beim Bremsen gefährlich werden. Bitte benutzen Sie dabei geeignete Schneekratzer (keine CD-Hüllen oder andere Gegenstände).

  4. Ausreichend Frostschutzmittel!

    Damit Ihnen die Scheibenwaschanlage nicht einfriert, müssen Sie im Winter dem Scheibenreiniger ausreichend Frostschutzkonzentrat beimischen. Für den Winter gibt es auch spezielle Scheibenreiniger, bei denen der Frostschutz schon dabei ist. Da dieses Frostschutzkonzentrat überwiegend aus Alkohol besteht, ist es auch sehr lange haltbar, d.h. sie können alte Bestände unbedenklich verwenden.

  5. Christbäume sicher transportieren!

    Wenn Sie Ihren Christbaum auf den Dach transportieren wollen, sollten Sie den Baum mit dem Stamm nach vorn mit einen Spanngurt um die Baumspitze und um den Stamm festzurren. Der Christbaum darf nicht über die vordere Stoßstange ragen. Steht er hinten mehr als einen Meter über, muss er mit einem roten Tuch gekennzeichnet werden, bei Dunkelheit mit einer roten Leuchte.

Das waren 5 nützliche Tipps, was Sie selbst tun können. In unserem nächsten Beitrag geben wir Ihnen noch 5 nützliche Hinweise hinein mit in die kalte Jahreszeit!

 

Zum Schulbeginn sicher unterwegs!

Am 15. September ist Schulbeginn.

Schulbeginn

Bildquelle: www.pixabay.de

Wie doch die Zeit vergeht – am 15. September ist schon wieder Schulbeginn! Ewig fiebert man auf die großen Ferien hin und freut sich riesig darauf endlich mal 6 Wochen lang nichts zu tun und bis man sich versiehtt, sind die Ferien auch schon wieder vorbei. Leider!

Vorsicht Schulkinder!

Für Abc-Schützen startet jetzt „der Ernst des Lebens“! Damit wird zum Schulbeginn ab nächster Woche auch wieder auf unseren Straßen erheblich mehr los sein als in der staden Ferienzeit. Unsere Kinder müssen von nun an wieder täglich ihren Schulweg bewältigen, ob zu Fuß oder mit den Fahrrad. Weil vielen Erstklässlern oder Schulwechslern der neue Schulweg noch nicht vertraut ist müssen Sie als Autofahrer in den ersten Wochen nach Schulbeginn verstärkt aufpassen und den Fuß vom Gaspedal nehmen. Dies gilt vor allem in der Nähe von Schulen und Bushaltestellen. Hier ist äußerste Vorsicht geboten!!!

Vorsicht Nebel und tief stehende Sonne!

Nicht nur zum Schulbeginn sollten Autofahrer verstärkt aufpassen, sondern auch bei Fahrten früh morgens im Nebel oder abends bei untergehender Sonne. Diese besonderen Umstände treten besonders häufig im Herbst auf. Bei einer Sicht von weniger als 50 Metern sollten Sie die Nebelschlussleuchte bzw. die Nebelscheinwerfer einschalten und auch nicht schneller Fahren als die Sicht ist – also max. 50 km/h bei einer Sicht von 50 Metern. Auf der Straße kann man sich an den Straßenpfosten orientieren, der Abstand beträgt hier außerhalb geschlossener Ortschaft 50 Meter.

Vorsicht Laub und Erntefahrzeuge!

Hindernisse sind besonders gefährlich in Kurven und Wäldern, wo der Asphalt länger nass bleibt. Hier verlängert sich der Bremsweg. Da hilft nur eins: Runter vom Gas! Das Laub kann aber nicht nur auf der Fahrbahn schaden sondern auch im Fahrzeug. Denn in der Fahrzeuglüftung stecken Blätter, die dort verfaulen und die Abflusslöcher verstopfen. Dies kann im schlimmsten Fall zu einen Wasserschaden führen. Riecht es im Innenraum modrig wird es höchste Zeit zwischen Windschutzscheibe und Motorhaube aufzuräumen!

Vorsicht Regen, Sturm und Überschwemmungen.

Bei Nässe droht grundsätzlich Aquaplaning. Autos verlieren hier schon ab Tempo 60 den Boden unter den Reifen. Besonders aufpassen muss man bei starken Regen in Unterführungen, diese laufen nämlich gerne schnell voll. Dann am besten nur noch im Schritttempo fahren!

Wichtig: Für Fahrzeuge ohne ESP gilt, bei Aquaplaning den Fuß vom Gas nehmen, auskuppeln und das Lenkrad gerade halten bis die Reifen wieder Kontakt zur Straße aufnehmen!

Auch kommt es im Herbst häufig zu Herbststürmen. Sie brechen Äste von den Bäumen ab und wedeln sie auf die Fahrbahn. Bei starken Stürmen werden sogar Fahrzeuge von der Straße weggedrängt oder auf die Gegenfahrbahn gedrückt. Schützen kann man sich hier eigentlich nur mit angepassten Tempo. Auch sollte man das Parken unter Bäumen vermeiden. Entstandene Schäden aus Sturm, Hagel und Co. zahlt die Teil- oder Vollkaskosversicherung, allerdings fällt hier die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung an und eine Rückstufung im Schadensfreiheitsrabatt ist auch meistens damit verbunden.

Wir wünschen Ihnen in diesem Sinne eine sichere Fahrt durch den Herbst! Und nicht vergessen: Nächste Woche ist Schulbeginn! – die Eltern werden es Ihnen danken!

 

 

 

 

Ist Ihr Auto im Urlaub gut versichert?

Gut versichert in den Urlaub.gut versichert

Vorfreude ist die schönste Freude. Endlich ist es soweit: die großen Ferien stehen vor der Tür! Jeder Zweite wird mit dem Auto heuer wieder in den langersehnten Urlaub starten. Die Deutschen zieht es vor allem in südliche Länder wie Italien, Spanien, Frankreich oder Österreich. Doch wer denkt da an eine Panne oder einen Autounfall? Ein Blick in die Versicherungsunterlagen ob Sie gut versichert sind würde reichen. Welcher Schutz ist Pflicht, welcher Kür und welcher schlichtweg überflüssig?
Jetzt ist Zeit zum Durchforsten!  Lesen Sie vor allem auch das Kleingedruckte!

Kfz-Haftplichtversicherung.

Die Kfz-Haftplichtversicherung ist, wie der Name schon sagt „Pflicht“ und muss jeder Autofahrer besitzen. Die Kfz-Haftplicht gilt für ganz Europa. Verursacht der Fahrzeuglenker einen Unfall, so muss seine Kfz-Haftplicht für den entstandenen Schaden anderer Verkehrsteilnehmer aufkommen. Hat man innerhalb Deutschlands einen Schaden ist das kein Problem, denn die Kfz-Haftplicht zahlt bis zur vereinbarten Deckungssumme. Die ist in Deutschland relativ hoch und liegt i.d.R. bei 100 Millionen Euro im Sach- und Vermögensschadenbereich.

Im Ausland sieht die Sache allerdings schon wieder ganz anders aus. Passiert dem Fahrer dort unverschuldet ein Unfall, gilt das jeweilige Recht im Urlaubsland, das bestimmt wie und was ersetzt wird und das ist oft deutlich weniger als hierzulande.

Auslands-Schadenschutz.

Der Auslands-Schadenschutz ist ein Zusatz zur Kfz-Haftplicht. Sie stellt den Autofahrer so, als wäre der Unfallfahrer nach hohen deutschen Standard versichert. Somit bleibt der Unverschuldete nicht auf den Kosten sitzen. Der Auslands-Schadenschutz wird gegen Aufpreis von den Kfz-Versicherern angeboten oder teils sogar beitragsfrei. Sie ist besonders für Vielfahrer, die im Ausland unterwegs sind attraktiv.

Vollkaskoversicherung.

Die Vollkaskoversicherung ist im Gegensatz zur Kfz-Haftplichtversicherung freiwillig. Sie zahlt dann wenn das eigene Auto durch Selbstverschuldung beschädigt wird. Mit einer Vollkaskoversicherung ist man auf jeden Fall gut versichert, auch bei Fahrerflucht. Für Autodiebstahl kommt die Teilkasko-Versicherung auf. Diese ist automatisch bei der Vollkaskoversicherung mit eingeschlossen. Der einzige Haken, nach einen gemeldeten Schaden steigen meist die Versicherungsprämien an. Bei der Kaskoversicherung gilt immer die Vertragsbedingungen vorher genau durchlesen, auch ob Versicherer einige Länder ausschließen.

Autoschutzbrief oder Mobilitätsgarantie.

Beide helfen bei Unfall oder Pannen um wieder mobil zu werden und nach Hause zu kommen. Zu den vertraglich vereinbarten Leistungen gehören z.B. Pannenhilfe, Abschleppdienst, Reparatur und Ersatzwagen, Rücktransport oder Hotelübernachtung. 
Auch hier bitte vorab klären, ob der Schutz im jeweiligen Reiseland gültig ist.
Der Autoschutzbrief kann bei der Kfz-Haftplichtversicherung gegen Aufpreis mit eingeschlossen werden. Die Mobilitätsgarantie jedoch wird direkt über das Autohaus bzw. Reparaturwerkstatt abgeschlossen. Auch bei Automobilclubs und über Kreditkarten können die sog. Schutzbriefe abgeschlossen werden. Nachschauen lohnt sich, um Doppelversicherungen auszuschließen!

Verkehrsrechtschutz.

Der Verkehrsrechtschutz hilft ihnen bei Streitfällen im Autoverkehr. Vor allem bei Unfällen ist oft nicht eindeutig wer Schuld hat. Um Ihre Rechte durchzusetzen hilft Ihnen ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht, der sich hier bestens auskennt. Gerade im Ausland könnte die Kommunikation schwer fallen. Die Anwaltskosten werden bei der Verkehrsrechtschutz übernommen. Mit einem Verkehrsrechtschutz sind sie gut versichert und können also unbeschwert einen Streit aufnehmen.

Insassenunfallschutz.

Die Insassen sind über die Kfz-Haftplichtversicherung bei einem Unfall gut versichert, nur der Fahrer geht leer aus. Er kann aber auf andere Versicherungen wie Kranken- oder Unfallversicherung setzen. Insassenunfallschutz gilt nur bei selbstverschuldeten Unfällen. Bei Fremdverschulden zahlt immer die Versicherung des Unfallverursachers.

Wer also gut versichert sein möchte, sollte noch schnell die Policen checken und dann kann`s ab in den Urlaub gehen!